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PR-inter airport Europe 2013

High-Tech Flughafen-Fahrzeuge aus Espelkamp

 

Der ostwestfälische Maschinenbauer LAWECO baut im Werk Espelkamp die weltweit bekannten CARGO MASTER Container- und Paletten-Lader, Hubtransporter und Transporter.

Nach der erfolgreichen zweijährigen Erprobung des batteriebetriebenen Container- und Palettenladers CARGO MASTER LOADER CML 7 – GREEN LINE hat die LAWECO Maschinen- und Apparatebau GmbH aus Espelkamp erste Aufträge zur Lieferung von Geräten des Typs CML 7 S – GREEN LINE erhalten.

Der Flughafen München zum Beispiel sieht den Einsatz von Elektrofahrzeugen wie den CML 7 – GREEN LINE als wichtigen Schritt zur Einsparung von CO2-Emissionen. Ein weiterer, wichtiger Grund für diese Entscheidung sind die deutlich niedrigeren Betriebs- und Wartungskosten gegenüber den üblichen dieselbetriebenen Abfertigungsgeräten.

Nachhaltige ökologische und ökonomische Verträglichkeit bei der Flugzeugabfertigung waren das Ziel dieser Entwicklung. Der CARGO MASTER LOADER CML 7 – GREEN LINE ist eine wichtige Ergänzung für das LAWECO Produktprogramm der dieselbetriebenen CARGO MASTER und entspricht den Anforderungen moderner, ökologisch ausgerichteter Flughäfen.

Wenn ein Passagier- oder Frachtflugzeug seine Parkposition erreicht hat, übernehmen Container- und Palettenlader das Be- und Entladen der Fracht. Bei den bisher gebräuchlichen Fahrzeugen sorgt ein Dieselmotor für den Primärantrieb; für das Anheben der Plattform und zahlreiche weitere Antriebs- und Verriegelungsfunktionen sind Hydraulikantriebe verantwortlich. Mit dem CARGO MASTER CML7 GREEN LINE hat LAWECO ein neues Antriebskonzept verwirklicht, das den Verzicht auf einen Dieselantrieb und den damit verbundenen Lärm- und Abgasemissionen ermöglicht.

Der CML 7 GREEN LINE verfügt über ein vollständig neuentwickeltes Antriebskonzept, bei dem als Primäraggregate zwei Elektromotoren verwendet werden, die sich im Staplerbetrieb bewährt haben. Jeder Motor ist mit einer Zahnradpumpe verbunden, die ebenfalls speziell für den Einsatz in Gabelstaplern entwickelt wurden. Diese Motor-Pumpen-Kombinationen können Spitzenlasten fördern, die vollkommen ausreichend sind für das Anheben auch sehr schwerer Lasten. Die Elektromotoren werden von einer Blei-Säure-Batterie mit 930 Ah Kapazität versorgt; das Onboard-Ladegerät ermöglicht ein ortsungebundenes Aufladen.

Während hier also erprobte und vergleichsweise einfache Komponenten aus dem Standardbereich zum Einsatz kommen, musste auf der Steuerungsebene intensive Engineering-Arbeit geleistet werden. Die CARGO MASTER Abfertigungsgeräte verfügen allesamt über selbstentwickelte CANbus-Steuerungen, die sämtliche Bewegungen und Funktionen des Fahrzeugs steuern. Die Hardware kommt aus dem industriellen Standardbereich. Während in früheren Fahrzeugen hunderte von Relais verbaut wurden und einige Kilometer Kabel, sind in den heutigen Fahrzeugen nur wenige Klemmstellen und Kabel vorhanden. Die Ausfälle durch Fehler in der elektrischen Anlage sind dadurch deutlich gesunken. Der Einsatz modernster Load-Sensing Hydraulik in Verbindung mit der CANbus-Steuerung ermöglicht die sehr präzise Handhabung der CARGO MASTER. Eine ganz wichtige Forderung, die ein Flughafenbetreiber an einen Container- und Palettenlader stellt.

Das tonnenschwere Gerät muss zentimetergenau an den Rumpf des Flugzeugs heranfahren ohne ihn zu berühren und somit exakt rangiert werden können.

Die Drehzahl der Elektromotoren wird in Abhängigkeit von der abgeforderten Leistung geregelt – das spart Energie und erhöht die Lebensdauer von Motoren und Pumpen. Auch die hydraulische Bremswirkung des Antriebs ist hier sehr hilfreich. Sie setzt sehr kontrolliert ein, sobald der Bediener den Fuß vom „Gaspedal“ nimmt, so dass er in den meisten Fällen nicht die Bremse betätigen muss. Dadurch ist auch das Risiko minimiert, dass das Fahrzeug aus Unachtsamkeit im Kriechgang das Flugzeug touchiert. Auch die Hub- und Fracht-Förderfunktionen lassen sich dank der Ventiltechnik sehr feinfühlig steuern.

Ein weiterer Vorteil des elektrohydraulischen Antriebs besteht darin, dass die beim Absenken der Last freiwerdende Energie nicht in Abwärme umgewandelt, sondern in die Batterie zurückgespeist wird. Bei einer maximalen Hubhöhe von 3,70 m und bis zu 7000 kg Traglast entsteht eine beachtliche Menge an Rekuperationsenergie. Das erhöht die Einsatzdauer, die der CARGO MASTER CML 7 GREEN LINE mit einer Batterieladung absolvieren kann.

Der erste Prototyp des neuen Elektro-Palettenladers wurde auf der Inter Airport 2011 gezeigt und stieß auf großes Interesse bei Flughafengesellschaften und Luftfracht-Unternehmen. Nach der Messe blieb das Gerät zum Feldtest am Flughafen München und wurde bei der Abfertigung von Flugzeugen wie beispielsweise den Airbus-Modellen A 300 bis A 340 und sogar bei der Abfertigung des Airbus A 380 eingesetzt.

Der Flughafen München hat gemeinsam mit den LAWECO Ingenieuren sehr genau die Betriebskosten analysiert und festgestellt, dass sich die Investition in die Green Line-Technologie innerhalb kurzer Zeit amortisiert. Die Effizienzvorteile werden schon am Betriebsstundenzähler deutlich: Die Laufzeit des Antriebs konnte auf ein Drittel reduziert werden. Denn während bei einem konventionellen Abfertigungsgerät der Verbrennungsmotor über den gesamten Arbeitstag läuft, verbraucht der Elektromotor nur dann Energie, wenn die Fahr- und Arbeitsfunktionen es tatsächlich erfordern.

Das macht sich sehr positiv beim Energieverbrauch bemerkbar: Der Betreiber des CARGO MASTER mit Green Line-Antriebstechnik spart pro Jahr bis zu 7800 Liter Diesel - und die Stromkosten liegen sehr viel niedriger als die Kraftstoffkosten der konventionellen Geräte! LAWECO hat berechnet, dass ein Green Line-CARGO MASTER pro Jahr Energiekosten im Wert von bis zu 4000 Litern Dieselkraftstoff spart, und der Feldtest in München bestätigt diese Berechnung exakt. Die LAWECO Ingenieure können das anhand einer Beispiel-Rechnung für jeden beliebigen Flughafenbetrieb in Abhängigkeit von den Fahrwegen und der Anzahl der abzufertigenden Flugzeuge zeigen.

Darüber hinaus werden aber auch die übrigen Betriebs- und vor allem die Wartungskosten gesenkt. In Summe belaufen sich die jährlichen Betriebskosten des CARGO MASTER CML 7 Green Line nur auf die Hälfte (genau gesagt: auf 47%) der Kosten, die man für den Betrieb eines dieselbetriebenen Containerladers veranschlagen muss. Dabei wurde nicht nur berücksichtigt, dass Diesel-Motorwartungen entfallen, sondern auch, dass z.B. das Hydrauliköl einer geringeren Alterung unterliegt und daher nicht so häufig gewechselt werden muss. In 10 Jahren können dadurch bis zu 2000 Liter Hydrauliköl eingespart werden!

Erläuterungen zu diesem Produkt kann Ihnen unser Produktmanager Guido Weißbrich unter
Tel. +49 5772- 202-144 oder per E-Mail unter gweissbrich@laweco.de geben.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.laweco.de.

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